Werkzyklus Insektenfrauen
Insekten – Frauen – Mischwesen: Visionen, wie Frauen die Zukunft leben.
Haarige Beine, lange Fühler, schuppige Körper und filigrane Flügelstrukturen verschmelzen mit der menschlichen Figur.
Harte, schwarze, mit dem Spachtel ruppig gesetzte Konturen werden von feinen Linien überzeichnet. Suchend, träumend, grenzüberschreitend erprobe ich in diesem Werkprozess die Möglichkeiten dieser neuen Spezies.
Insektensterben, Biodiversität, Werteverschiebung, die Rückbesinnung auf altes Wissen durchdringen meine Bildwelten. Neben der reflexiven Ebene verdichten sich die Bilder in meiner schnellen, eruptiven Malweise. Das Arbeiten in Reihen und Serien auf unterschiedlichen Formaten erlaubt es mir aus dem künstlerischen Reichtum zu schöpfen und fast spielerisch Antworten auf viele aufgeworfene Fragen zu finden. Einiges im Bild bleibt bewusst mystisch, unverständlich, rätselhaft.
Werkzyklus Frau und Einhorn
In über 2000 Jahren Kunstgeschichte spielt das Einhorn eine unvergleichbare Rolle. In China, Japan, im Orient und in der christlichen Bildwelt des europäischen Mittelalters steht es für die Freiheit, Mut, Kraft, Unschuld und Liebe und besonders für die Aufhebung aller Gegensätze.
Meine expressiven Bilder machen Mut zum Träumen, von der Möglichkeit der Verbindung zu magischen Wesen und von der lebendigen Energie, die wir aus dem Glauben an die Kraftquelle unserer Fantasie entfalten.
Mein Werkzyklus zu fantastischen Welten und Einhörnern entstehen in einem dynamischen direkten Malfluss, ohne Vorzeichnung, mit ungebremsten kraftvollen Pinselstrich auf großen Leinwänden und Papieren. Charakteristisch für die enstandenen Bilder ist ein scheinbar unfertiger skizzenhafter Zustand. Der unbemalte Hintergrund bleibt stehen, auch die Figuren sind nur reduziert angedeutet: Alles ist in einem offenen Zustand.















